Anti-Aging-Food Weizenkeime: Darum sind sie so gesund
- Iris

- 7. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ich esse fast täglich Weizenkeime in meinem Haferflocken-Frühstück. Da es ein absolutes Nährstoffpaket ist und voller Spermidin steckt, gehört es zu meinen täglichen Longevity-Routinen. Warum Weizenkeime so gesund sind und in welchen Speisen sie schmecken erfährst du hier.
Weizenkeime sind ein Bestandteil, neben der Schale und des Kerns, des Weizenkorns. Er wird bei der Herstellung von Mehl durch Mahlen und Siebung vom Korn abgetrennt. Trotz, dass er so winzig, ist er ein richtiges Nährstoffpaket. So sind wertvolle Fettsäuren, hochwertige Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Also alles, was die Pflanze normalerweise zum Wachsen benötigt. Insbesondere der Anti-Aging-Stoff Spermidin ist hier enthalten. Diese Substanz genießt in der Langlebigkeitsforschung derzeit große Aufmerksamkeit.
Übrigens ist der Weizenkeim in der Industrie ein Abfallprodukt, das er einen hohen Fettgehalt hat und so herkömmliche Getreideprodukte wie Mehl schneller ranzig machen würde. Doch das ist viel zu schade. Das wertvolle Nebenprodukt wird vom Rest des Korns getrennt, gereinigt und getrocknet. So bleiben ihre Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten und laden verpackt im Bioladen oder Reformhaus.
Darum sind Weizenkeime so gesund
Sie sind reich an Spermidin: Dieses natürliche Polyamin unterstützt zelluläre Reinigungsprozesse (Autophagie), die in Studien mit gesunder Alterung und Langlebigkeit in Verbindung gebracht werden.
Vor allem der hohe Gehalt an Vitamin E und B-Vitaminen, besonders Folsäure ist hier hervorzuheben. So wirken Weizenkeime zellschützend, nervenstärkend und energiesteigernd
Die Mineralstoff Magnesium, Zink, Eisen und Phosphor sorgen für Entspannung, eine bessere Wundheilung, hohe Leistungsfähigkeit und feste Knochen.
Auch pflanzliche Proteine, die wichtig für Muskelaufbau und Regeneration sind, kommen in den Keimen vor.
Zudem fördern die gesunden Fette wie die Linolsäure und andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren für elastische Gefäße und regulieren den Blutfettspiegel.
Die zahlreichen vorhandenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und ein gesundes Darmmikrobiom.
Die Autophiagie ist ein Selbstreinigungsprozess der Zelle. Sie entsorgt oder recycelt dabei eigenständig Stoffwechselabfälle und schädliche Substanzen. So kann sie besser regenerieren und bleibt funktionstüchtig.

Für welche Gerichte sind gesunde Weizenkeime geeignet?
Weizenkeime haben einen mild-nussigen Geschmack und lassen sich vielseitig einsetzen: Ich verwende die Winzlinge gern in meinem Haferflocken-Frühstück. Aber es schmeckt auch im Müsli oder über Joghurt gestreut. Es kann im Smoothie gemischt oder als Zutat in Backwaren oder Pancakes verarbeitet werden. Auch zu herzhaften Speisen passen Weizenkeime sehr gut. So können Sie über Salate oder Bowls gestreut werden oder schmecken in der Suppe oder Kartoffelpüree. Ich verwende die Keime gerne auch in Kräuterkrusten auf dem Fisch.
Tipp: Weizenkeime am besten kühl und luftdicht lagern, da das enthaltene Fett sonst schnell ranzig werden kann.
Wie viel sollte ich an Weizenkeimen essen?
Um von den tollen Inhaltsstoffe zu profitieren sind für gesunde Erwachsene zwei bis vier Esslöffel (ca. 20–40 g) täglich ein guter Richtwert. Wer Intervallfasten betreibt, kann mit der Gabe direkt nach der Fastenphase die Wirkung des Spermidin auf die Autophagie unterstützen und fördern. Bei einer sehr ballaststoffarmen Ernährung ist es besser die Menge langsam zu steigern, um den Darm an die zusätzlichen Ballaststoffe zu gewöhnen.


